Als CEO von amnis war es schon immer meine Vision, eine vertrauenswürdige Plattform für müheloses Banking für Unternehmen zu schaffen – einen zentralen Ort, an dem Währungskonten, Karten, internationale Zahlungen, FX, Cash Management und automatisierte Finanzprozesse nahtlos zusammenkommen. Durch die Automatisierung von mehr als 70 % dieser Abläufe – von der Spesenverwaltung bis zur Zahlungserfassung – verwandeln wir Finanzprozesse in ein intuitives, grenzenloses und vollständig vernetztes Erlebnis. Dadurch gewinnen Finanzteams wertvolle Zeit zurück und können sich darauf konzentrieren, das Unternehmen zu steuern, statt sich mit administrativen Aufgaben aufzuhalten.
Vom Payment-Tool zum modernen Finance Stack
Die vergangenen zwei Jahre markierten einen entscheidenden Wendepunkt auf unserem Weg: amnis hat sich von einer leistungsstarken Zahlungsplattform für grenzüberschreitende Zahlungen zu einem vollständig ausgereiften Finance Stack entwickelt – konzipiert für moderne Unternehmen mit internationalen Geschäftsaktivitäten.
Dieser Wandel wurde nicht nur durch neue Funktionen vorangetrieben, sondern vor allem durch eine Überzeugung: dass globales Finanzmanagement für jedes Unternehmen mühelos, transparent und zunehmend automatisiert sein sollte – nicht nur für große Konzerne.
Heutige Finance-Teams arbeiten mit mehreren Währungen, Systemen, Konten und Rechtsräumen. Sie brauchen nicht eine Sammlung einzelner Tools, sondern eine einheitliche Umgebung, in der Zahlungen, FX, Karten, Spesen, Cash Management, Daten und Intelligenz nahtlos zusammenwirken.
Genau diesen Finance Stack bauen wir.
Einen Finance Stack, der Reibungsverluste in globalen Abläufen beseitigt, Finanzprozesse automatisiert, tief in bestehende Systeme integriert ist und Teams die Klarheit gibt, die sie benötigen, um ihr Unternehmen sicher zu steuern.
Die Neuerungen, die wir dieses Jahr eingeführt haben – von vollständigen mobilen Zahlungen über automatisierten Währungswechsel bis hin zu erweiterten globalen Konten – sind nicht einfach neue Funktionen.
Sie bilden die grundlegenden Bausteine eines modernen Finance Stacks, der auf Geschwindigkeit, Intelligenz und globale Skalierbarkeit ausgelegt ist.
Unsere erweiterte Mobile App bietet nun vollständige Zahlungsfunktionen und FX-Ausführung, sodass Finance-Teams Geld weltweit ebenso einfach und kontrolliert bewegen können wie am Desktop.
Cash Management läuft zunehmend im Autopilot-Modus: Unternehmen können FX-Konversionen oder Zahlungen basierend auf Kontoständen auslösen und verwandeln manuelle Treasury-Aufgaben in smarte, regelbasierte Workflows.
Sicherheit blieb dabei weiterhin ein Schwerpunkt: Wir führten Device Whitelisting ein, weitere Schutzfunktionen folgen.
Gleichzeitig ermöglichen neue KI-gestützte Funktionen – wie KI-Spesenmanagement, KI-Zahlungserfassung und bald auch das Auslösen von Zahlungen oder Spesenprozessen allein durch das Weiterleiten einer E-Mail – Teams, wöchentlich Stunden manueller Arbeit einzusparen und sich stärker auf die Weiterentwicklung des Unternehmens zu konzentrieren.
Diese Fortschritte bilden das Rückgrat des amnis Finance Stacks – und ermöglichen es Unternehmen, smarter zu arbeiten, schneller zu agieren und global zu operieren, ohne zusätzliche Komplexität.
Integration an erster Stelle
2025 war ein entscheidendes Jahr für unsere Integration-First-Strategie. Mit der Unterstützung unserer CHF 10 Millionen Series-B-Finanzierungsrunde unter der Führung von Swisscom sowie unserer Auswahl für das Mastercard Emerging Start Path Programm konnten wir die Erweiterung des amnis Ökosystems über zentrale Finanztools und Infrastrukturen hinweg deutlich beschleunigen.
Wir haben unsere Konnektivität zu führenden ERP- und Buchhaltungssystemen weiter ausgebaut, damit Finance-Teams direkt in den Umgebungen arbeiten können, die sie am besten kennen. Integrationen wie bexio Pay, Exact Online sowie die Zusammenarbeit mit Implementation-Partnern machen Echtzeit-Synchronisation und automatisierte Buchungen zum festen Bestandteil des täglichen Workflows – sie reduzieren Reibungsverluste und eliminieren Abstimmungsdiskrepanzen. Mit der amnis Public API und unseren Custom Data Export Templates haben wir zudem noch mehr Flexibilität für Unternehmen geschaffen, die maßgeschneiderte Konnektivität und Datenflüsse benötigen.
Gleichzeitig haben wir unsere Zahlungs- und Kartenfunktionen erweitert, indem wir amnis an moderne Payment-Netzwerke angebunden haben. Dadurch unterstützen wir digitale Wallets und bieten flexiblere Auszahlungsmöglichkeiten für international tätige Unternehmen. Zudem haben wir die automatisierte Abstimmung internationaler Kartentransaktionen über neue Partner eingeführt, was den manuellen Aufwand weiter reduziert und die Datenqualität über Systeme hinweg erhöht. Zusätzlich ermöglicht amnis nun auch Firmen-Debitkarten-Zahlungen über Apple Pay und Google Pay.
Diese Integrationsschicht entwickelt sich zunehmend zum Rückgrat der amnis Plattform: ein verbundenes Ökosystem, das Silos auflöst, Transparenz schafft und automatisierte End-to-End-Prozesse ermöglicht. In Zukunft werden wir auf dieser Basis KI-gestützte Spesenautomatisierung weiter ausbauen – einschliesslich automatischer Belegerfassung, Klassifizierung und Zuordnung im Hintergrund, wodurch manuelles Pre-Accounting nahezu vollständig entfällt. Darüber hinaus werden wir Multi-Currency Acquiring – einschliesslich PayPal – einführen, um E-Commerce-Unternehmen noch flexiblere und globalere Zahlungsakzeptanz zu ermöglichen.
Automatisierung zuerst
Automatisierung steht im Zentrum der amnis Plattform. Unternehmen erreichen heute bereits über 90 % Automatisierungsgrad bei Abstimmungen und Buchungssätzen.
Belege werden automatisch ausgelesen, kategorisiert und den richtigen Mehrwertsteuer- und Kostenstellen zugeordnet. Kontoabstimmungen und Echtzeit-Benachrichtigungen gewährleisten eine zuverlässige, unmittelbare Finanztransparenz bei minimalem manuellen Aufwand. amnis bietet zudem eine vollständig automatisierte Steuerung des Cash Managements – inklusive individuell anpassbarer Regeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Unternehmens zugeschnitten sind.
Dieses Mass an Automatisierung reduziert Fehler, beschleunigt Workflows und gibt Finance-Teams die Zeit zurück, die sie benötigen, um sich auf strategische Entscheidungen zu konzentrieren. In Zukunft erweitern wir unser Ökosystem um KI-gestütztes Spesenmanagement, das Belege automatisch ausliest, kategorisiert und zuordnet – ein wichtiger Schritt, um manuelles Pre-Accounting langfristig überflüssig zu machen.
Unternehmen weltweit stärken
amnis stärkt Unternehmen mit der finanziellen Infrastruktur, Transparenz und dem Wissen, das sie benötigen, um lokal wie auch über Grenzen hinweg sicher agieren zu können. Ohne versteckte Gebühren und mit fairen, leicht verständlichen Preisen sparen unsere Kundinnen und Kunden bis zu 80 % bei Zahlungs- und Verarbeitungskosten – während Finanzteams ihren manuellen Aufwand um bis zu 70 % reduzieren.
amnis ist von Grund auf global konzipiert: Multiwährungskonten, internationale Zahlungen und FX-Funktionen sind für Unternehmen geschaffen, die in mehreren Märkten tätig sind. Gleichzeitig ermöglicht unser 24/7-Self-Service, dass Teams jederzeit und überall arbeiten können, wo es das Geschäft erfordert. Darüber hinaus haben wir unsere Multiwährungs-Infrastruktur erweitert und DKK-IBANs zu unserem bestehenden Portfolio lokaler Konten in CHF, EUR, GBP, SEK, USD und CAD hinzugefügt, um internationale Geldtransfers weiter zu erleichtern.
Doch wahre Befähigung geht über Tools hinaus. Wir vermitteln unseren Kunden Wissen – über FAQs, Blogbeiträge, Best-Practice-Inhalte und unsere 2025 gestartete Webinarserie zu Produktupdates.
Dieses Webinar – zusammen mit allen weiteren amnis Webinaren, Whitepapers und Factsheets – ist in unserer Ressourcenbibliothek verfügbar.
Fakten & Zahlen
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- Gegründet 2014 in Zürich – mit Standorten in Vaduz, Wien, Prag und Amsterdam
- In der EWR lizenziert und reguliert
- Über 30.000 aktive Finanzexpert:innen in mehr als 50 Ländern nutzen amnis
- Rund 80.000 Unternehmen vertrauen dem amnis Zahlungsnetzwerk
- 60 % Wachstum bei den Unternehmen, die amnis in den letzten 12 Monaten nutzen
- Abwicklung von Zahlungen im Wert von über 3 Mrd. €
- Schutz der Kundengelder – abgesichert bei der Zentralbank von Luxemburg und der ERSTE Bank Gruppe
Zum Abschluss
Wenn wir auf dieses Jahr zurückblicken, bin ich zutiefst dankbar für das Vertrauen, die Energie und das Engagement unserer Kundinnen und Kunden, Investorinnen und Investoren, Partner und des gesamten amnis Teams. Einen modernen Finance Stack aufzubauen, ist eine ambitionierte Mission – ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben, und freue mich auf alles, was vor uns liegt.
So wie bedeutende Institutionen sich weiterentwickeln, indem sie sich neu erfinden – stärker und zukunftssicherer –, gestalten auch wir fortlaufend neu, wie globales Finanzmanagement für Unternehmen jeder Größe funktionieren sollte. Unser Weg nach vorn wird von Innovation, Integrität und der Überzeugung geleitet, dass Einfachheit das Potenzial von Unternehmen freisetzt.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Gemeinsam gestalten wir ein Finanzökosystem, das von Chancen, Transparenz und nachhaltigem Wachstum geprägt ist.